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Sozialistische GedenkstättenDresdenHeidefriedhofTextquelle in Teilen: "Dresdner Gedenkorte für die Opfer des NS-Regimes" Auf dem Heidefriedhof befinden sich Ruhestätten unterschiedlichster Art - der Ehrenhain für die Opfer des Faschismus, die Gemeinschaftsanlage der Verfolgten des Nationalsozialismus, die Gedenkstätte für die Bombenopfer sowie Gräber von Menschen, die sich in der Nachkriegszeit um den Wiederaufbau verdient gemacht haben. Ehrenhain für die Opfer des FaschismusGegenüber der Feierhalle, links vom Eingang zum Ehrenhain, steht vor einer Mauer ein hoher Obselik mit dem Zeichen der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR – Fédération Internationale Résistants). Zum Höchsten der Menschheit emporgestrebt Von hier führt ein breiter Weg durch die Anlage, an dem auf beiden Seiten Stelen und Blöcke stehen. Auf den Stelen und Blöcken sind die Namen und Lebensdaten Hunderter Dresdner Gegner der nationalsozialistischen Diktatur verzeichnet, die in der Zeit von 1933 bis 1945 ermordet wurden oder später verstorben sind. Das sich anschließende weite Rondell mit einer Opferschale in der Mitte wird von einer Mauer mit 14 Steinblöcken umgeben. Sie tragen die Namen von Konzentrationslagern des nationalsozialistischen Regimes (Auschwitz, Bergen-Belsen, Buchenwald, Dachau, Ravensbrück, Sachsenhausen und Theresienstadt) und von Städten bzw. Orten, die im Zweiten Weltkrieg Opfer besonders barbarischer Terrorakte wurden (Coventry, Dresden, Leningrad, Lidice, Oradour, Rotterdam und Warschau). Der Zerstörung Dresdens als Folge des 2. Weltkrieges, welcher von den deutschen Faschisten verursacht wurde, gedenken jedes Jahr am 13. Februar zehntausende Dresdner, dieses Gedenken wird auch von Neofaschisten mißbraucht. Gedenkstätte für die Opfer des 13. Februar 1945Ein langer Weg hinter dem Rondell führt zu der monumentalem Gedenkstätte für die Opfer des anglo-amerikanischen Luftangriffs auf Dresden im Februar 1945. Jeweils vier Steinplatten befinden sich links und rechts dieses Weges mit folgenden Inschriften: Die Toten leben indem sie uns mahnen Wir ehren die Toten im Kampf für den Frieden Gedenken der Toten damit das Leben siege Eine Forderung an uns für den Frieden leben Der Frieden besiegt den Tod und den Krieg Die Arbeit krönt den Menschen nicht der Krieg Nie wieder geschehe was hier geschah sei unser Schwur Ihr lebt in unserem Aufbau fort Die über dem Massengrab errichtete Wand aus Sandstein trägt eine Inschrift von Max Zimmering. Wie viele starben? Wer kennt die Zahl? Dem Gedenken der Opfer des Luftangriffs auf Dresden am 13.-14. Februar 1945 Gedenkstätte für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus der SowjetunionAuf einer großen Betonfläche sind fünf liegende menschliche Körper überlebensgroß dargestellt. Sie sind mit steinernen Tüchern bedeckt. Im Vordergrund sind zwei Metallplatten aufgelegt mit Inschriften.
Bildhauerin: Thea Richter Kleiner EhrenhainHier im Grabfeld 22 wurde in den fünfziger Jahren ein provisorischer Ehrenhain eingerichtet, bevor im September 1965 der heutige Ehrenhain eingeweiht wurde. Um eine Stele mit der Inschrift Ihr Leben war Kampf gegen den Faschismus befinden sich Gräber griechischer Patrioten, die in der Zeit des faschistischen Obristen-Regimes (l967-1974) nach Dresden kamen, der Gedenkstein für Rosa Menzer und die Grabstätte der Dresdner Künstler und Widerstandskämpfer Hans und Lea Grundig. Ein weiterer Stein gedenkt italienischer Soldaten, die nach der Kapitulation Italiens 1943 entwaffnet, interniert und zur Zwangsarbeit ins „Reich" verschleppt wurden. Die italienischen Militärinternierten (IMI) blieben bis zum Kriegsende eine der am schlechtesten behandelten Gruppe unter den westeuropäischen Zwangsarbeitern. QUI RIPOSANO HIER RUHEN Ein analoger Stein befindet sich auf dem Neuen Annenfriedhof unmittelbar an der südlichen Friedhofsmauer neben der Grabanlage für die Opfer der Luftangriffe. Des weiteren befinden sich im kleinen Ehrenhain Grabsteine für (vermutlich) Menschen aus der Koreanischen Demokratischen Volksrepublik (KDVR – Nordkorea). Grabstätte für Lea Grundig, geb. Langer und Hans GrundigEbenfalls im Kleinen Ehrenhain befinden sich zwei Sandsteinstelen mit Porträtrelief und Inschrift für das Ehepaar Grundig, aufrechten Antifaschisten und verdienten DDR-Bürgern.
RothbartAuf dem Heidefriedhof befindet sich das Grab von Familienangehörigen von Hanns Rothbarth. |